Lughnasadh

Die Natur ist in ihrer größten Reife angelangt, überall haben sich schöne Früchte gebildet, Brombeeren, Holunder, Tollkirschen, auch die Gräser sind schwer geworden von ihrer Frucht den Samen und auf den Feldern wiegen sich goldene Ähren. Die Bäume tragen ein tiefes, volles Grün, Weisheit und Reife ist eingezogen wo bei Sonnenwende noch reine Lebensfreude überwog, ist die Erkenntnis eingezogen dass die strahlende Kraft der Sonne, nicht nur leben bringt sondern auch zerstörerische Kräfte entfalten kann.

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Majestätisch wiegen sich die Ähren der Gräser und des Korns im Sommerwind, dann beginnt die Ente und bald schon sind nur noch Stoppelfelder übrig, Trauer befällt einen doch ein wenig: Lughnasadh erinnert an das Opfer und den Tod des Sonnen/Getreidegottes: das Getreide, zunächst als Keimling geboren, das in seinem „Tod“ den Menschen ernährt, wird als Aspekt des Sonnengottes aufgefasst.

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Das Rad des Jahreskreises hat sich weiter und weiter gedreht. Der Juli zeichnete sich bis jetzt durch Sonne, Hitze, Schwüle und oft heftige Gewitter aus. So stimmt es Melancholisch zur Kenntnis zu nehmen, das der Sommer, im Jahreskreis bereits beginnt Abschied zu nehmen. Mit dem Schneiden des Korns, dass sich in der Mythologie als Opfer des Sonnengottes ausdrückt, der sein Leben gibt damit Tier und Mensch aus ihm heraus leben können. Lughnasadh wird oft als Sommer-Mitte zwischen der Sommersonnenwende und der herbstlichen Tag-und-Nacht-Gleiche definiert, es ist ein Mondfest. Es wird am 1.sten August oder am 1.sten Vollmond im August gefeiert. Wer auf sicher gehen will feiert 2 mal.

 

Rituale:

Traditionell wird zu Lughnasadh das erste Mal Brot aus dem ersten neuen Getreide gebacken. Daher ist Lughnasadh auch für uns eine gute Gelegenheit, zum Feiern ein Brot zu backen aus dem ersten neuen Korn. Man kann auch einen Hefeteig zubereiten und ihn als Stockbrot über dem Lagerfeuer garen. Man kann einen Mörser benutzen um das erste aus den Ähren befreite Korn zu mahlen.

Räuchern:

3 Teile Weihrauch, 1 Teil Salbei, 1 Teil Rosenblätter, Gänseblümchen und Blütenblätter der Sonnenblumen.

Speisen:

Da Lughnasadh ein Fest der Fülle ist, werden an diesem Tag reichlich Speisen und Getränke aufgefahren. Alle Speisen, die mit Brot, Korn und Kräutern zu tun haben sind geeignet, so wie frisch gebackenes Brot mit Kräuterbutter zu allen Fleisch- oder  Fischgerichten gereicht wird. Beliebt sind auch Süßspeisen, wie Himbeerpfannkuchen sowie andere Obstkuchen wie z.B. Pflaumenkuchen oder Apfelkuchen.
Dazu gibt es  Met zu trinken, aber auch alle Milchgetränke oder Obstsäfte, Heidelbeerwein, Heidelbeersaft, Brombeerlimo usw.


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Was heißt Hexe

Spontan:

Eine Frau mit Grenzwissenschaftlichem Wissen und Talent,  Verbundenheit mit der Natur, Hintergrund meist Pagan, Animistisch – Pantheistisch orientiert, zumeist Verehrung einer Göttin wie Hekate, Isis oder wie in meinem Fall Shakti. Intuitive Verbindung mit der Natur, in Verbindung mit grenzwissenschaftlichem Bewusstsein, modern gesagt, mit dem Bewusstsein um die Grenzen der Wissenschaft und intuitiven Gespür für die Geheimnisse der Natur. Liebe zur Natur ist vielen in die Wiege gelegt.

Sie sammeln Kräuter, meditieren auf einsamen Waldlichtungen und sammeln Pilze.

 

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Heilige Bäume

Sie kennen heilige Plätze im Wald und viele haben ihren eigenen, vertrauten Baum, den sie immer wieder aufsuchen. Ich glaube, zum Beispiel dran dass die Natur als ganzes mehr ist als die Summe ihrer Einzelteile, das sie eine Seele, Bewusstsein und eine unfassbare Ur-Intelligenz hat,  ja dass sie eben Mutter Natur ist, die große Göttin. Einer ihrer vielen Namen ist Shakti.

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Konstantins Rache – eine Abrechnung

Aufbruch

Abkehr von der Un-Religion

Der römische Cäsar Konstantin I, war zeitlebens Heide. Und doch ist er der Konstrukteur eines Unterdrückungsinstrumentes von ungeheuerlichem Ausmaß – die römische Staatsreligion.  Ein raffiniertes Konstrukt, aus diversen Religionen zusammen gestellt, mit dem einzigen Ziel seinen Untertanen besser Versklaven zu können. Zu der Zeitwaren Unruhen in Rom, die aufmüpfigen Christen Sekten begehrten auf, und es kam zu Gewalttaten, die neue Staatsreligion machte sich das neue Christentum zu nutze, um ganz Rom unter einer einzigen Staatsreligion zu vereinen. Was Konstantin kaum geahnt hatte – seine Staatsreligion sollte sein Römisches Imperium lange überdauern und zu unheimlicher Macht in Europa kommen. (mehr …)


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