Sieg der Sonne – Wiedergeburt der Natur

Das Frühlingsfest – Beginn des Sommers

Und wieder werde ich, Blühen und mein liebendes, grünes Kleid ausbreiten über all den Guten und Bösen, Würdigen und Unwürdigen… Mutter Erde

Zum Maifest, der Walpurgisnacht und dem Germanischen Sommerbeginn.

Morgen ist es einmal wieder so weit, wir sind in der glücklichen Lage das Frühlingsfest, der Sommerbeginn feiern zu dürfen.

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Der Ursprüngliche Hintergrund, des Beltane Festes, mit der Walpurgisnacht, auch als “Hexen- oder Freinacht” bekannt, es war in Zeiten der Kelten und Germanen ein Fest, in dem der Sieg der Sonne gefeiert wurde, die Wiedergeburt der Natur

Die Vorstellung, dass in der “Hexennacht” die Hexen (weibliches Prinzip) mit Teufeln (männliches Prinzip) tanzen und es auch sonst “wild trieben”, ist gemeint. Hexen- oder Freinacht kommt vom alt-deutschen Freier, jemand freien. Wobei, der Germanische Gag dabei war, dass die Herren von den Damen gefreit wurden.

Für die  Römer damals, eine kulturelle Katastrophe, pur Hedonistisch, ein Undenkbar. Ja, dass ging gar nicht. Es ist ein wesentlicher Punkt, der die Germanische von allen anderen Kulturen, wie Rom, Griechen, Israelische oder Ägyptische und allgemein Orientalischer Kultur Unterscheidet.

Doch, vor 2600 Jahren war der Frühling, den germanischen Menschen noch etwas heiliges, und auch die christlich-römische Dä­mo­ni­sie­rung, von Lust und Lebensfreude und eine Dualität von Liebe, war für sie unbekannt, es war für alle das Natürlichste von der Welt.

Dazu, traf sich das ganze Dorf an einem Feuer und es wurde Getanzt. Dabei, wählten sich alle Frauen einen Partner aus. Nach Anbruch der Nacht, verschwanden dann die Frauen mit ihrem Partner, in den Wald. Danach kehrten sie gegen Morgen, alle zurück zum Feuer und Tanzten und feierten weiter. Die Frauen hatten dabei die  freie Männerwahl, was auch ihren damals höheren Sozialen Rang zeigte.

Ein etwas Hedonistisches Ritual, dass mit der Eroberung durch die Römische Sklaven-Religion, Dämonisiert wurde. Dass alles brachte die streng Patriarchalen, Römischen Eroberer zur Weißglut. Die Missionare der Römischen-Staatsreligion tobten und bekamen Schaum vor dem Mund, als sie davon hörten.

Aus den Frauen wurden Hexen und aus den Männern Teufel gemacht.

Davon übrig geblieben ist heute, der Tanz in den Mai und das Maibaum setzten. Alles in allem, waren unsere Vorfahren wohl keine Kinder von Traurigkeit, man stelle sich dass mal in unsere Zeit übertragen vor…

Der Sieg der Sonne, die sichtbare  Wiedergeburt der Natur, der ursprüngliche, sprirituelle Hintergrund, des Beltane Festes, wie es in Zeiten der Kelten und Germanen war, ist immer mehr in den Hintergrund gedrängt worden .


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